Unterschiedliche Schattenrichtungen

Warum verlaufen die Schatten auf verschiedenen APOLLO-Bildern “vom Mond” teilweise nicht parallel?

Verfechter der APOLLO-Mondflug-These sind mit “Erklärungen” sehr schnell bei der Hand. Angefangen mit unebenen Bodenverhältnissen bis zu solch obskuren “Erklärungen” des Astronomen Prof. Harald Lesch (in “alpha centauri”, BR-alpha), die helle Mondoberfläche würde wie ein zweiter Beleuchtungskörper agieren.

Bezweifler der APOLLO-Mondflüge stellten die These auf, es seien mehrere Beleuchtungskörper zum Einsatz gekommen, weshalb die angeblichen Mondaktivitäten in Hallen aufgenommen worden seien.

Möglicherweise hängen die nicht parallel zueinander verlaufenden Schatten auch mit einer Objektiv-Verzerrung zusammen. Egal ob auf dem Mond oder in einer Halle, mit einem starken Weitwinkel-Objektiv verzerrt jedes Bild. Allerdings hat auch diese Deutung ihre Schwächen: Dann müssten auch Gegenstände oder Astronauten am Bildrand verzerrt sein, und das sind sie nicht. Ich glaubte anfangs auch nicht, dass bei diesen Bildern mehrfache Beleuchtungskörper zum Einsatz kamen, konnte allerdings bis vor kurzem keinen Beweis dafür finden.


Rechtwinklige Schatten: APOLLO 17

Ein Beispiel für viele: Wie sind wohl diese Schattenrichtungen zu erklären? Zumal die Beleuchtung anhand der Bildausleuchtung von vorne zu kommen scheint, obwohl anhand der Schattenrichtungen ein Beleuchtungskörper hinter dem Astronauten und ein weiterer rechts (siehe den Stein rechts oben im Bild) stehen müsste. (APOLLO 17) (NASA)


Bei allen Überlegungen, ob und wie, warum oder warum nicht, ob ein oder mehrere Schatten vorhanden sein müssten, lassen sich Kritiker wie Befürworter (und bisher auch ich) allesamt von laienhaften Beleuchtungs-Vorstellungen leiten, die mit der Praxis herzlich wenig gemeinsam haben, wie mich ein Kameramann während eines TV-Interviews aufklärte:

Selbstverständlich können in den Mondszenen mehrere Scheinwerfer im Einsatz gewesen sein, ohne dass mehrere Schatten entstehen müssen. Wenn die Scheinwerfer richtig ausgerichtet sind, wird ein schwächerer Schatten schlichtweg durch einen gerichteten Spot überstrahlt, so dass nur der stärkere Schatten erhalten bleibt. Das ist eine gängige Technik, die im Fernsehen tagtäglich angewendet wird! Dort eliminiert man den Hauptschatten dann durch seitliches weiches Licht.

Die in einem unnatürlichen Winkel zueinander verlaufenden Schattenwürfe könnten also möglicherweise nicht durch irgendwelche Gelände-Verformungen, die auf den Bildern nicht erkennbar sind, sondern durch zielgerichtete Spot-Scheinwerfer entstanden sein.

Legt man einem Kameramann oder professionellen Beleuchter APOLLO-Fotos von der “Mondoberfläche” vor, so kann er ohne zu zögern zeigen, wo die Spotscheinwerfer gestanden haben müssen!

Vor einiger Zeit fand ich jedoch die fotografische Bestätigung, dass zumindest verschiedentlich definitiv eine zweite Lichtquelle vorhanden war! Schauen Sie sich unten die Bilder von Apollo 12 an (linkes Bild = Original, rechtes Bild aufgehellt), so werden Sie unzweifelhaft feststellen, dass die Fähre zwei Schatten wirft, wobei der eine durch den zweiten überstrahlt wird. Diese beiden Schatten verlaufen zwar nicht rechtwinklig zueinander, sind jedoch deutlich erkennbar. Falls Sie denken, ich hätte hier mit Photoshop gespielt, laden Sie sich die Bilder selbst von der NASA herunter und hellen sie auf:

NASA-Foto AS12-48-7024HR (Apollo 12)

NASA-Foto AS12-48-7026HR (Apollo 12)

Dies kann nur als Beispiel dienen, es gibt durchaus weitere Fotos, bei denen es nicht ausgeschlossen ist, dass bei der NASA auch Photoshop zum Einsatz kam.

© 2006 (aktualisiert 2013) Gernot L. Geise


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